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Regionalzentrum WÜRZBURG

Bayerische Julius-Maximilians-Universität
Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Klinische Neurochemie
Füchsleinstr. 15
97080 Würzburg

Ansprechpartner für das Kompetenznetz Parkinson

Prof. Dr. med. Peter Riederer
Klinische Neurochemie
Tel: 0931-2017720
Fax: 0931-2017722
E-Mail: peter.riederer@mail.uni-wuerzburg.de
 

Rolle der Institutionen im Kompetenznetz

Die Neurologische Universitätsklinik Würzburg ist Regionalzentrum des Kompetenznetzes Parkinson. Sie ist dem Koordinationszentrum Süd zugeordnet.

Die Klinische Neurochemie der Julius-Maximilians-Universität-Würzburg ist im Teilprojekt 2 des Kompetenznetzes Parkinson als eines der fünf Brain-Bank-Centers (BBC) vertreten. Damit koordiniert diese Institution die Aktivitäten des BBC-Würzburg mit den kooperierenden Gruppen der Klinik und Poliklinik für Neurologie (Prof. Dr. K. Toyka; Schwerpunkt ALS-Forschung), der Neuropathologischen Abteilung (Prof. Dr. W. Roggendorf, Dr. T. Arzberger) und den verschiedenen AG's der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie (Prof. Dr. H. Beckmann) mit Schwerpunkten zur Erforschung von Entwicklungsstörungen bei Schizophrenen und affektiven Psychosen (Dr. D. Senitz, Dr. M. Lauer), Sucht (Prof. Dr. J. Böning), neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer-Demenz und Parkinson-Krankheit (Prof. Dr. P. Riederer, Prof. Dr. M. Gerlach, u.a.). Im dezentral organisierten Teilprojekt 2 werden die Grundlagen geschaffen, auf nationaler Ebene ein einheitlich organisiertes und strukturiertes Referenzzentrum für neurologische und psychiatrische Erkrankungen aufzubauen zum Zweck der Erforschung von Ätiologie und Pathogenese dieser Erkrankungen. Ziel ist die Aufklärung von Zelltodmechanismen und die aufgrund dieser Erkenntnisse mögliche Entwicklung neuer kausaler, neuroprotektiver bzw. neuro-regenerativer Therapiestrategien.
In Zusammenarbeit mit der Neurologischen Klinik der Christian-Albrechts-Universität Kiel (Prof. Dr. G. Deuschl), werden im Teilprojekt 3 an einem Katzenmodell des M. Parkinson biochemische und molekulare Parameter nach Tiefenhirnstimulation post mortem untersucht (siehe Koordinationszentrum Nord).
 

Beschreibung der Institution

Die Neurologische Universitätsklinik Würzburg besitzt eine Spezialsprechstunde für extrapyramidale Bewegungsstörungen, in der vor allem Patienten mit Morbus Parkinson, anderen degenerativen Parkinson-Syndromen und Dystonien behandelt werden. Angeschlossen ist eine Spezialsprechstunde für Botulinumtoxin, in der Patienten mit Dystonien, Spastizität und autonomen Störungen behandelt werden. Der Forschungsschwerpunkt der Arbeitsgruppe liegt auf der Frühdiagnose sowie Differentialdiagnose von Parkinson-Syndromen mittels moderner, bildgebender Verfahren (transkranielle Sonographie, funktionelles MRT, MR-Spektroskopie, SPECT-PET), der Erfassung kognitiver und affektiver Störungen bei Parkinson-Syndromen sowie der Erforschung der Pathophysiologie dystoner Bewegungsstörungen. Im Bereich neurodegenerativer Grundlagenforschung bestehen enge Kooperationen mit der Abteilung für Neurochemie (Prof. Dr. Riederer) und dem Institut für Klinische Neurobiologie (Prof. Dr. Sendtner). Die Arbeitsgruppe beteiligt sich an nationalen und internationalen Therapiestudien.

Schwerpunkt der Forschung der Klinischen Neurochemie ist die Erforschung von Ätiologie und Pathogenese neurodegenerativer Erkrankungen, speziell Parkinson-Krankheit und Alzheimer-Krankheit. Die Forschungskonzepte schließen dabei sowohl Post-mortem Untersuchungen als auch tierexperimentelle Modellbildung und In-vitro-Studien an Zellkultursystemen ein. Biochemische, neuropharmakologische, molekularbiologische und histologisch/ immunzytochemische Verfahren werden angewendet, um Mechanismen des Zelltodes (mit speziellem Fokus auf oxidativen Stress, Stickoxidtoxizität, Exzitotoxizität und Apoptose) aufzuklären und eine therapeutischen Strategie zuzuführen. Zur Umsetzung in die Praxis wurde das Projekt "PANTHER" (Parkinson und neuroprotektive Therapie) gegründet.
 

Weitere Informationen

im Internet:

www.neurologie.uni-wuerzburg.de

Informationen zu Kooperationen der Klinischen Neurochemie, zu Forschungsinitiativen, Zusammensetzung der Arbeitsgruppe etc. entnehmen Sie bitte der Homepage:
www.uni-wuerzburg.de/neurochemie

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