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Berlin: Klinik für Neurologie, Charité, Universitätsmedizin Berlin

10117 Berlin, Charitéplatz 1 und 13353 Berlin, Augustenburger Platz 1

Sprechstunde für Bewegungsstörungen

nach Vereinbarung, Terminvereinbarung Mo - Do 9:00-16:00 Uhr, Fr 9:00-15:00 Uhr unter Telefon: 030-450560560

Sprechstunde für Tiefe Hirnstimulation

nach Vereinbarung, Terminvereinbarung über unsere Patientenmanagerin Frau Ahmad, unter Telefon: 030-450660296

Ansprechpartner KNP / Klinische Studien

Prof. Dr. med. Andrea Kühn
Email: andrea.kuehn@charite.de

 

letzte Aktualisierung: 04.08.2020


Die Neurologische Klinik der Charité in Berlin ist als Regionalzentrum in Berlin an drei Standorten vertreten. Dabei arbeiten die zwei großen Sprechstunden der Sektion Bewegungsstörungen und Neuromodulation am Standort Campus Mitte (CCM) und Campus Virchow-Klinikum (CVK, Leiterin Prof. Andrea Kühn) und die Sprechstunde am Campus Benjamin Franklin (CBF, Leiter Prof. Dr. Fabian Klostermann) eng zusammen. Schwerpunkte unseres Regionalzentrums sind der therapeutische Einsatz der Tiefen Hirnstimulation (CCM, Prof. Kühn) sowie die Pumpentherapie (CBF, Prof. Dr. Klostermann) zur Behandlung von Patienten mit Morbus Parkinson. Seltene Bewegungsstörungen (CCM) sowie die Behandlung und Versorgung von Patienten mit atypischen Parkinsonsyndromen (CVK) stellen weitere Schwerpunkte der Sektion Bewegungsstörungen und Neuromodulation (Leiterin Prof. Kühn) dar.

 

Auf der Spezialstation für Bewegungsstörungen am Standort Campus Mitte (CCM, Oberärztin Dr. Krause) bietet das spezialisierte, erfahrene sowie menschlich kompetente Team in enger Kooperation mit den verschiedenen Fachabteilungen und mittels hochwertiger Zusatzdiagnostik (u.a. MRT, PET, SPECT, Liquordiagnostik, Hautbiopsie, Tremor- und Bewegungsanalyse, Ultraschall, Neuropsychologie, genetische Diagnostik, Schlaflabor) ein großes apparatives Spektrum zur Diagnose und Differentialdiagnose von Bewegungsstörungen. Sämtliche Formen der Therapieeskalation bei M. Parkinson mit Indikationsstellung zur Tiefen Hirnstimulation (THS) und Pumpentherapien sowie deren Nachsorge und Feineinstellung werden angeboten. Als Ergänzung zur bisherigen ambulanten oder stationären Therapie bietet die Neurologische Tagesklinik des Campus Mitte (OÄ Dr. Krause) nunmehr ein spezifisches und interdisziplinäres teilstationäres Behandlungskonzept über drei Wochen mit individualisierter Therapieanpassung, Tai Chi, Ernährungsberatung, Psychoedukation, Feineinstellung der Medikation/Stimulation mit einer hohen Beobachtungs- und Behandlungsintensität. Diese Form der Therapieanpassung soll stationäre Krankenhausaufenthalte reduzieren und ermöglicht den Patienten eine regelmäßige Kontrolle erzielter Effekte unter Alltagsbedingungen.

 

Neben der therapeutischen Nutzung dieser Methoden sind wir national und international eng vernetzt im Rahmen verschiedener innovativer Forschungsvorhaben im klinischen und tierexperimentellen Bereich zur Entschlüsselung des Wirkmechanismus der Neurostimulation, um so eine Therapieverbesserung für unsere Patienten zu erreichen. Seit Juni 2020 fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft mit ~10 Mio Euro den neuen Sonderforschungsbereich/Transregio zum Thema Neuromodulation unter der Leitung von Prof. Andrea Kühn an der Charité. Im Mittelpunkt des neuen SFB/Transregio steht die Behandlung motorischer Netzwerkstörungen mittels Neuromodulation. Grundlegende Idee ist, bedarfsgerecht pathologische Netzwerkaktivitäten zu unterdrücken und physiologische zu verstärken, um so Krankheitssymptome zu mildern und Nebenwirkungen zu vermeiden.

 

Weitere Informationen im Internet:
https://neurologie.charite.de/forschung/arbeitsgruppen/bewegungsstoerungen_andrea_kuehn/