Zuletzt aktualisiert: 16 Januar 2017

Aktuelles aus dem KNP e.V., der GPS, dem CIO und verwandten Forschergruppen
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Aktuelle Studien für Patienten

AKTUELLE STUDIEN für PATIENTEN

Studie für Patienten mit motorischen Fluktuationen
Bei Morbus Parkinson beginnen die medizinischen Durchbrüche von morgen mit der Forschung von heute.

Wenn Sie oder ein Ihnen Nahestehender unter motorischen Fluktuationen aufgrund von Morbus Parkinson leiden, möchten Sie vielleicht mit Ihrem Arzt über eine klinische Studie mit einem Medikament zum Einnehmen sprechen, das für die Behandlung von Morbus Parkinson in der Erprobung ist.

Sie können geeignet sein, wenn Sie:
- ein Mann oder eine Frau im Alter von 45 und 85 Jahren sind und Morbus Parkinson haben.
- täglich mindestens 400 mg L-Dopa einnehmen
- unter motorischen Fluktuationen leiden
- bereit sind, das Prüfmedikament wie angewiesen einzunehmen und an den Studienuntersuchungen und –verfahren teilzunehmen.
- bereit sind, an 13 Besuchsterminen in der Klinik und 4 Telefongesprächen im Laufe der Studie teilzunehmen – bis zu 23 Wochen lang.

Geeignete Studienteilnehmer erhalten das Medikament in der Erprobung („Prüfmedikament“) oder das nicht wirksame Placebo, studienbedingte Untersuchungen und Besuche beim Prüfarzt im Rahmen der Studie sind kostenlos.

Kontaktdaten des jeweiligen Studienteams erhalten Sie in der Studienzentrale des Kompetenznetz Parkinson, Tel. 06421-5865439, bei Frau Jung (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder Frau Mahla (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Die Studie wird in folgenden deutschen Städten durchgeführt:
Berlin, Bochum, Dresden, Düsseldorf, Freiburg, Marburg, München und Ulm


 

AKTUELLES

Beelitz veranstaltet das 18. Neurosymposium
Am 28. Mai 2016 findet in Beelitz-Heilstätten das nächste Neurosymposium statt. Im Flyer 18. Neurosymposium finden Sie weitere Informationen.
20. Marburger Parkinson-Symposium 2016
Am 3. und 4. März 2016 findet in Marburg das 20. Parkinson-Symposium statt. Im Flyer 20. Parkinson-Symposium 2016 finden Sie weitere Informationen.
Hinweise für die Behandlung mit Parkinsan
Das Kompetenznetz Parkinson gibt den Hinweis weiter, dass bei der Behandlung des Morbus Parkinson mit Parkinsan besondere Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden sollten. Sie finden hier eine umfangreiche Broschüre .
Umfangreiche Broschüre: Kompetenznetz Parkinson (KNP) und Deutsche Parkinson Gesellschaft (DPG)
Das Kompetenznetz Parkinson und die Deutsche Parkinson Gesellschaft haben gemeinsam eine umfangreiche Broschüre erstellt, mit der sich ärztliche Kolleginnen und Kollegen, aber auch andere Berufsgruppen, Institutionen und Organisationen, die sich mit der Parkinson-Krankheit befassen oder Betroffene betreuen, über das vielfältige Spektrum an wissenschaftlichen und klinischen Aktivitäten des KNP und der DPG informieren können.
GPS schließt Studie zu Herzklappenfibrosen bei Patienten mit M. Parkinson unter einer Therapie mit Non-Ergot-Dopamin-Agonisten ab
Zu den fibrotischen Reaktionen, die mit der Einnahme von Ergot-Dopamin-Agonisten in Zusammenhang gebracht wurden, zählen pleuropulmonare Fibrosen, Herzbeutelfibrosen, Retroperitonealfibrosen und Herzklappenfibrosen.
Diese Ergebnisse führten zu der Frage, ob es unterschiedliche Risiken bei einer Therapie mit Ergot- und mit Non-Ergot Präparaten gibt.
Die beschriebene Studie zielte darauf, das mögliche Risiko einer Herzklappenfibrose bei Parkinsonpatienten zu bewerten, die Non-Ergot-Dopamin-Agonisten einschließlich Rotigotin einnehmen.
Die Studie wurde mit 100 Patienten in elf Neurologen-Praxen durchgeführt und von der German Parkinson Study Group monitoriert. Innerhalb von zwei Jahren wurden sechs Untersuchungsvisiten durchgeführt, drei davon mit einer kompletten Transthorakalen Echokardiografie.
In dieser Studie wurde kein einziger Fall mit einer Herzklappenfibrose festgestellt, weder bei Patienten, die Rotigotin erhielten, noch bei denen, die mit einem anderen Non-Ergot Dopamin-Agonisten behandelt wurden. Außerdem zeigten sich in den begleitenden medizinischen Untersuchungen keine Unterschiede zwischen den verschiedenen Non-Ergot Dopamin-Agonisten.
4. Informationstag über die REM-Schlafverhaltensstörung am Marburger Universitätsklinikum: Informationen und Vorträge

Am 23.01.2015 fand im Marburger Universitätsklinikum der 3. Informationstag über die REM-Schlafverhaltensstörung statt. Etwa 50 Betroffene und ihre Angehörigen sowie zahlreiche Wissenschaftler, Ärzte und Studentinnen berichteten, einerseits über die Beschwerden, die diese Krankheit mit sich führt, und andererseits über neue Ergebnisse in der Forschung.
Hier stellen wir Ihnen die Vorträge und Informationen zum Download zur Verfügung:

 

BMBF wird neues Netzwerk zur translationalen Erforschung und Behandlung dystoner Erkrankungen fördern
Große Resonanz löste das BMBF mit seiner Ausschreibung zum Aufbau von Forschungsverbünden zu seltenen Erkrankungen im letzten Jahr aus. Sehr viele Forschergruppen brachten ihre Ideen in Form von formalen Anträgen zu Papier. Das Interesse war weitaus größer als die zur Verfügung stehenden Mittel.
Unter der Federführung von Prof. Jens Volkmann (auch stellvertretender Sprecher des Kompetenznetz Parkinson) und Prof. Christine Klein formulierten Dr. Philip Seibler, PD Katja Lohmann, Prof. Michael Sendtner, Prof. Chi-Wang, Prof. Alexander Münchau, Prof. Andrea Kühn, Prof. Eckart Altenmüller und Gisela Antony (Central Information Office) einen Antrag Deutsches Netzwerk zur translationalen Erforschung und Behandlung dystoner Erkrankungen (DysTract).
Im November 2014 erhielt Prof. Volkmann den erfreulichen Anruf vom BMBF: DysTract gehört zu den wenigen Netzwerken für seltene Erkrankungen die vom BMBF neu eingerichtet werden. Der Antrag wurde im vollem Umfang zur Förderung empfohlen.
Das Netzwerk wird zwar erst 2016 die wirkliche Arbeit aufnehmen können, trifft sich jedoch schon am 28. April 2015 zum ersten Board-Meeting in Hannover.
Hertie-Senior-Forschungsprofessur für Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Oertel
Die Hertie-Senior-Forschungsprofessur Neurowissenschaften stellt eine besondere Auszeichnung für langjährige Spitzenleistungen in der Hirnforschung dar.
Am 27.09.2013 erhielt Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Oertel, Sprecher des Kompetenznetz Parkinson und Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Neurologie, die mit einer Million Euro dotierte Auszeichnung in der Frankfurter Paulskirche überreicht.
Die Stiftung ehrt damit das Lebenswerk eines herausragenden Neurowissenschaftlers und seine Beiträge zur Erforschung der Parkinson-Krankheit.

Pressemitteilung 13.08.2015: Spitzenforschung bei neurodegenerativen und Krebs-Erkrankungen
Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe informierte sich über die Parkinson-, Demenz- und Krebstherapie am Standort Marburg - lesen Sie hier weiter ...

 

 • Ältere Nachrichten können Sie bei Interesse noch auf der alten Webseite des KNP e.V. nachlesen.